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Entwicklungsrichtlinien

Diese Richtlinien bilden den öffentlichen Rahmen für wartbare und nachvollziehbare Software. Projektspezifische interne Arbeitsabläufe können darüber hinausgehen.

Klare Verantwortung​

  • Ein Modul besitzt eine verständliche Aufgabe.
  • Daten haben einen eindeutigen fachlichen Eigentümer.
  • Gemeinsame Infrastruktur übernimmt keine fremde Produktlogik.
  • Abhängigkeiten werden bewusst und möglichst einseitig gestaltet.

Qualität​

  • Änderungen werden überprüfbar und in sinnvollen Einheiten umgesetzt.
  • Sicherheits- und Datenschutzfolgen werden früh berücksichtigt.
  • Automatisierte Tests ergänzen, aber ersetzen keine fachliche Prüfung.
  • Dokumentation wird zusammen mit der Schnittstelle aktualisiert.
  • Barrierefreiheit und responsive Nutzung gehören zur Definition von Qualität.

Künstliche Intelligenz​

KI kann bei Recherche, Entwurf, Implementierung, Fehlersuche und Dokumentation unterstützen. Ergebnisse werden verstanden, geprüft und freigegeben. Verantwortung, Tests und Architekturentscheidungen bleiben beim menschlichen Entwicklungsteam.

Keine unbelegten Aussagen​

Ein Prototyp ist nicht automatisch implementiert, eine Implementierung nicht automatisch produktiv und ein Konzept keine zugesicherte Funktion.